MVZ Praxisklinik Herz und Gefäße als Vorhofflimmer-Zentrum zertifiziert

MVZ Praxisklinik Herz und Gefäße als Vorhofflimmer-Zentrum zertifiziert

Der Bereich Invasive Rhythmologie des Medizinischen Versorgungszentrums Praxisklinik Herz und Gefäße in Dresden ist nunmehr das zweite von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifizierte Vorhofflimmer-Zentrum im Freistaat Sachsen. Die Einrichtung bestätigt damit ihre hohen Therapiestandards in der Behandlung von Herzrhythmusstörungen und gehört aktuell zu den bundesweit 30 Zentren, die dieses Qualitätsmerkmal auszeichnet.

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Elektrische Impulse gegen Vorhofflimmern

Elektrische Impulse gegen Vorhofflimmern

Die Praxisklinik Herz und Gefäße Dresden setzt als erstes Zentrum in Ostdeutschland eine innovative Therapie zur Behandlung von Vorhofflimmern ein. Anders als bei traditionellen Ablations-Methoden basiert die sogenannte Pulsfeld-Ablations-Technologie nicht auf thermischen Effekten, sondern nutzt elektrische Felder, um den Herzschlag wieder in den richtigen Takt zu bringen. Inzwischen wurden bereits 13 Patienten erfolgreich behandelt.

Mit der Pulsfeld-Ablations-Technologie können durch kurze elektrische Impulse Herzmuskelzellen verödet werden, die den Herzschlag aus dem Takt bringen.
Quelle: Farapulse

Das Herz schlägt plötzlich unregelmäßig, rast, stolpert, setzt kurzzeitig sogar aus – es hat seinen gewohnten Takt verloren. Ein Alarmsignal, denn es könnte sich um die weltweit häufigste – von Störimpulsen im Herzgewebe ausgelöste – Herzrhythmusstörung bei Erwachsenen handeln: Vorhofflimmern.

Rund jeder vierte Mensch ab 40 Jahren ist im Laufe seines Lebens von Vorhofflimmern betroffen. Allein in Deutschland leiden rund 1,8 Millionen Menschen an der Volkskrankheit (Quelle).

Häufig wird Vorhofflimmern minimalinvasiv mit einer Katheterablation behandelt. Dabei wird ein dünner, flexibler Katheter von der Leiste der Patienten aus in das Innere des Herzens geführt. Mit der Spitze des Katheters wird das für die Störung verantwortliche Herzgewebe dann traditionell verödet oder vereist.

Ein neues Ablationsverfahren verspricht Vorhofflimmer-Patienten nun kürzere Prozedurzeiten bei zudem noch niedrigeren Komplikationsraten als bisher. Mit der Pulsfeld-Ablations-Technologie wird erstmals keine Hitze oder Kälte eingesetzt, sondern ein 2,5-Sekunden kurzer elektrischer Impuls.

„Dieses Verfahren schützt das umliegende Gewebe noch besser vor einer Beeinflussung durch die Ablation“, so Prof. Stefan G. Spitzer, Ärztlicher Leiter der Invasiven Rhythmologie in der Praxisklinik Herz und Gefäße Dresden. „Die Energiequelle verödet selektiv Herzmuskelzellen. Das innovative Ablationssystem ermöglicht uns, besonders präzise, schnell und schonend vorzugehen“.

Im Gegensatz zu den herkömmlichen Therapieformen der Hochfrequenz- oder Kryoablation bei denen die rhythmusstörenden Impulse im Herzgewebe mit Wärme bzw. Kälte behandelt werden, erreicht man bei dem neuen Verfahren den Effekt durch das gezielte Einbringen kleiner Poren mittels kurzer, pulsierender Stromstöße in die Zellmembran. Deshalb bezeichnet man die Methode als „Elektroporation“ oder „Pulsed Field Ablation“ (engl.).


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Praxisklinik Herz und Gefäße zum Venen Kompetenz-Zentrum® plus zertifiziert

Praxisklinik Herz und Gefäße zum Venen Kompetenz-Zentrum® plus zertifiziert 

Im September 2021 wurde die Praxisklinik Herz und Gefäße in Dresden von der Deutschen Gesellschaft für Phlebologie und dem Berufsverband der Phlebologen als „Venen Kompetenz-Zentrum® plus“ zertifiziert. Das Zertifikat „Venen Kompetenz-Zentrum® plus« steht für die Einhaltung einheitlicher Standards und leitlinienkonformer Diagnostik und Therapie.

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Praxisklinik Herz und Gefäße ist als sächsisches Facharztzentrum an telemedizinischer Herzinsuffizienz-Studie beteiligt

Telemedizin: Dresdner Praxisklinik Herz und Gefäße ist als sächsisches Facharztzentrum an telemedizinischer Herzinsuffizienz-Studie beteiligt

Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA), das höchste Beschlussgremium der gemeinsamen Selbstverwaltung im deutschen Gesundheitswesen, hat mit der PASSPORT-HF-Studie eine wissenschaftliche Erprobung und Auswertung in Auftrag gegeben, von der die Fachwelt die Erreichung eines telemedizinischen Meilensteins in der Diagnostik und für die Therapie der Volkskrankheit Herzinsuffizienz erwartet. Als einzige deutsche Praxisklinik wurde die Dresdner Praxisklinik Herz und Gefäße zur Teilnahme an dieser bedeutsamen Erprobungsstudie ausgewählt.

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